Erfahrungen & Bewertungen zu 1a-Luftaufnahmen

Hightechdrohne retten Rehbabys

By 11. Juni 2016Allgemein

Anstatt Graswiesen mit viel Personal nach Rehkitzen abzusuchen, sollen Drohnen diese Aufgabe übernehmen. Bauern, Drohnenpilot und Jäger führen im Bucheggberg einen Pilotversuch durch. Sie hoffen, dass sie mit den Drohnen Zeit, Personal und Geld sparen und erst noch mehr Rehkitze retten können.
Davor haben Bauern Angst: Sie sind mit dem Motormäher unterwegs, bringen das Futter für ihre Kühe ein, und sehen im hohen Gras das Rehkitz nicht. Der Mäher erfasst es – Sekunden später ist das junge Reh tot. Viel bleibe nicht übrig davon, sagt Peter Brügger, Geschäftsführer des Solothurner Bauernverbandes: «Mit den heutigen Mähmaschinen sieht man hinten gar nicht mehr, dass dort ein Rehkitz war.»

Bauern sind mit der Natur verbunden. Es tut ihnen weh, wenn sie ein Rehkitz töten. Aber es tut ihnen auch weh, wenn ihr Vieh leidet. Und das kann passieren, wenn ein Rehkitz in den Mäher kommt. Die Rückstände des Jungtiers verteilen sich in der Grasmasse. Beim Verwesungsprozess entstehen Bakterien. Diese können beim Vieh eine Botulismus-Infektion auslösen. Und diese ist für die Kühe unter Umständen tödlich.

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